Ein Schlüssel zu mehr Glück und Zufriedenheit
Weil wir es gar nicht oft genug sagen können, geht es im Blogbeitrag #7 um die Themen Dankbarkeit und Wertschätzung:
Wenn du denkst, Veränderung ist gefährlich, dann probier‘ es mal mit Routine…
Wer kennt es nicht – das neue Outfit, das neue Auto, die neue Partnerschaft – ganz gleich, wie aufgeregt, nervös oder glücklich wir zu Beginn waren, irgendwann scheint die Luft raus und wir sehnen uns nach „mehr“.
Was kommt nach dem Auto mit 360 PS? Welches Outfit wird es auf der nächsten Party, wen “machen wir uns als nächstes klar”?
Wir orientieren uns und halten Ausschau nach dem nächsten Zug, auf den wir aufspringen können – getrieben von der Furcht, etwas zu verpassen oder der Langeweile, die scheinbar unvermeidbar einhergeht mit jedem Schritt, den wir nach vorne machen.
Auf der Jagd nach Emotionen verkümmern wir nicht selten paradoxerweise zu gefühlsleeren, unglücklichen Menschen, die sich von Lacher zu Lacher, von Kick zu Kick hangeln um dem eigenen Leben ein wenig Pepp zu verleihen.
Der Volksmund kennt ein weiteres sehr zutreffendes Sprichwort:
“Man weiß erst was man hatte, wenn man es verloren hat” – weil man es irrtümlicherweise als selbstverständlich angenommen hat.
Wir vergessen, dass nichts, ich wiederhole, das absolut nichts auf dieser Welt selbstverständlich ist.
Das Leben verläuft nicht gerade oder linear, es ist viel mehr mit einer Achterbahn zu vergleichen – mal geht es nach oben, dann steil bergab, dann wieder steil nach oben durch einen Looping.
Und doch sind wir mehrheitlich am Zweifeln und unglücklich, sehnen uns nach Veränderung und trauen uns aber nicht, die grundlegenden Dinge anders zu betrachten.
Einstein definierte Wahnsinn als immer wieder das Gleiche zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten – wir sollten anfangen, die Dinge nicht als selbstverständlich zu betrachten, das Feuer einer Beziehung mit Sauerstoff und Holz waghalsiger und unvernünftiger Unternehmungen füttern, anstatt es mit einer Decke aus Gewohnheit und Routine zu ersticken.
Wir dürfen auf dieser Achterbahn des Lebens auch einmal innehalten, in uns gehen und uns auf die Schulter klopfen, wie weit wir schon gekommen sind – Glück liegt in den kleinen Dingen, die für uns schon langweilig und selbstverständlich geworden sind.
Glück liegt in den kleinen Nachrichten an die eigenen Eltern, Glück liegt darin, keinen Hunger leiden zu müssen, Glück liegt darin, selbstbewusst sein eigenes Ding zu machen und aufzuhören, im ständigen Konkurrenzkampf mit den anderen zu stehen, die es scheinbar so viel besser haben als wir.
Wir müssen diese Kleinigkeiten zu schätzen wissen: der verträumte, abwesende Blick eines Menschen, den wir lieben, das leise Atmen unseres Partners abends vor dem Schlafengehen auch nach Jahren gemeinsamer Beziehung, mit dem wir all die harten, aber auch all die guten Zeiten durchgestanden haben. Wir sollten dankbar sein, für die Geschenke, mit denen uns das Leben überhäuft hat und nicht auf der Jagd sein nach Emotionen, dem vermeintlich perfekten Leben oder größer, besser, mehr!
Wir können für so viele Dinge dankbar sein wie wir möchten, wichtig ist, dass wir anfangen dankbar zu sein und im Hier und Jetzt zu leben, nicht im Morgen und nicht im Gestern – denn das Morgen ist ungewiss und das Gestern hat dir nichts neues zu erzählen, daher:
Collect Moments, not things!
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