Wie Du aus vermurksten Tagen noch das Beste rausholen kannst.

Heute ist einfach nicht mein Tag.“

 

 

Wie Du aus vermurksten Tagen noch das Beste rausholen kannst.

 

Kennst Du das Gefühl, wie im Comic mit einer eigenen Regenwolke über Deinem Kopf durch die Straßen zu laufen?

Dieses Gefühl, dass sie sich gar nicht mehr auszuregnen scheint?
Kennst Du den Gedanken „Heute ist einfach nicht mein Tag.“?

 

Die bevorzugte Reaktion auf solche Tage ist es, sich unter der Bettdecke zu vergraben, stundenlang Netflix zu gucken und sich ein oder zwei (oder fünf) Pizzen zu bestellen.

Doch geht es Dir damit besser?

Für gewöhnlich nicht. Und Deine Wolke ist davon auch nicht sonderlich beeindruckt und regnet weiter.

 

Was sind die Alternativen?

Wir haben für Dich eine Übersicht mit zehn Denkanstößen und konkreten Tipps,

wie Du aus einem vermurksten Tag noch das Beste rausholen kannst:

 

  1. Erstelle Dir eine Liste mit Deinen Ressourcen.

Was macht Dir für gewöhnlich Spaß und zaubert ein Lächeln in Dein Gesicht?

Schreib‘ alles auf, was Dir einfällt, ca. 15 Ideen sind ein guter Anfang.

Sei es, mit Freunden Basketball zu spielen, Schokokuchen zu backen oder einfach zu tanzen.

An schlechten Tagen wissen wir oft gar nicht so genau, was wir gerne machen würden, also schau auf Deine Liste und such Dir etwas aus, worauf Du heute Lust hast.

 

  1. Energie durch Bewegung.

Nutze aus, dass unser Körper eng mit unserem Geist verknüpft ist. Denn so ist es möglich, über Deinen Körper aus negativen Emotionen auszusteigen.

Mach Dein Lieblingslied an und tanze. Lächle. Wirf die Arme in die Luft als hättest Du gerade einen Sieg beim Marathon erzielt…

Dein Geist reagiert auf Deine Bewegung.

Dein Lächeln erzählt Deinem Gehirn, dass es Dir gut geht und Dein Gehirn wird entsprechend positive Gedanken und Gefühle produzieren.

Klingt unglaubwürdig? Probier‘ es aus!

 

  1. Gefühle sind nicht absolut.

Ein negatives wie auch positives Gefühl hat eine Dauer von maximal 90 Sekunden. Aber nicht mehr – solange Du es nicht mental verstärkst und daran festhältst.

Konzentriere Dich nicht auf Deine negativen Emotionen, sondern fokussiere Dich auf etwas Positives. Was hast Du heute schon Schönes erlebt?

 

  1. Eine Frage der Gedanken.

Deine Gedanken verursachen die Ausschüttung von Hormonen in Deinem Körper. Diese beeinflussen, wie Du Dich fühlst.

Was Du fühlst, beeinflusst, was Du denkst.

Was Du denkst, beeinflusst, wie Du handelst.

Wie Du handelst, beeinflusst, was Du denkst.

Was Du denkst, beeinflusst, wie Du Dich fühlst…

Du kannst beeinflussen, was Du denkst und fühlst.

Es liegt in Deiner Macht, wie Du Deine Gedanken und Gefühle bewertest.

Es liegt in Deiner Macht, den Blickwinkel zu ändern.

 

  1. Wenn Du Dich in Selbstmitleid suhlen willst, suhl Dich richtig!

Manchmal brauchen wir diese Zeit. Dieses Gefühl der Melancholie.

Manchmal brauchen wir die Ruhe, um uns wieder auf uns selbst besinnen zu können.

Manchmal brauchen wir einen Tag, um unzufrieden zu sein mit der Welt.

Nimm Dir Deinen Tag. Doch nutze ihn besser als mit Netflix & Co.

Lenk Dich nicht nur ab, sondern nimm diesen Tag wahr.

Sortiere aus, schreibe, schlafe und erhole Dich.

Starte morgen wieder durch.

 

  1. Geh raus & mach Sport.

Wenngleich Bewegung das Gegenteil von Netflix und Pizza ist, und es zugegeben nicht einfach ist, sich aus dem Bett und in die Turnschuhe zu begeben, es lohnt sich.

Durch Sport baust Du Stress ab. Du bekommst wieder einen klareren Kopf. Du fühlst Dich wieder energiegeladener und auch mental stärker.

 

  1. Kneif die Augen zu.

Kneife für ein paar Augenblicke Deine Augen zu.

Und öffne sie.

Betrachte Deine Umgebung als würdest Du sie zum ersten Mal sehen.

Denn manchmal müssen wir einen Schritt zurücktreten, um aus unserem Tunnelblick rauszukommen, um uns und unsere Umgebung wieder wahrzunehmen und um festzustellen, dass wir uns und unsere Emotionen manchmal nicht so ernst nehmen sollten.

 

  1. Stelle nicht alles infrage.

Wenn wir einen schlechten Tag haben, neigen wir dazu, direkt alles infrage zu stellen. Mach Dir bewusst, dass es ein schlechter Tag ist. EIN schlechter Tag. Und kein schlechtes Leben.

 

  1. Sag Danke.

Manchmal kann es schon helfen, sich auf all die wundervollen Dinge zu konzentrieren, die Dein Leben ausmachen.

Worauf bist Du stolz? Was kannst Du? Wen liebst Du? Wofür bist Du dankbar?

 

  1. Fokussiere Dich.

„War es ein schlechter Tag oder waren es schlechte fünf Minuten, an die Du den ganzen Tag gedacht hast?“

Wir Menschen neigen dazu, Probleme, Konflikte und manchmal auch ganz unbewusstes Chaos im Kopf mit uns herumzuschleppen.

Wir fühlen uns nicht gut, wobei gerade eigentlich alles in Ordnung ist.

Wir laufen gedankenverloren durch den Tag und vergessen, uns auf das Hier und Jetzt zu fokussieren.

Sei einfach mal hier. Und atme. Und erinnere Dich, dass jetzt gerade alles gut ist.

Über was kannst Du Dich jetzt gerade freuen?