Einfach nicht motiviert?

Einfach nicht motiviert?

Du bist einfach nicht motiviert?
Warum das so ist, was du tun kannst und was das alles mit Paris zu tun hat erfährst du in unserem Blogbeitrag #2:

 

Kennst du das Gefühl, JEDEN Morgen beim Klingeln des Weckers aufzuspringen und sofort top motiviert und leistungsfähig zu sein?

Nein?

Ich auch nicht. Entspann dich also erstmal.

Die Frage ist jetzt allerdings: warum sind die meisten Menschen den ganzen Tag lang nicht motiviert?

Dazu ist es zunächst wichtig zu verstehen, was Motivation ist und wie Motivation funktioniert.

Motivation kommt von „movere“, zu deutsch: bewegen, antreiben. Motivation bringt mich also dazu, mich zu bewegen. In der Psychologie unterscheidet man zwei Arten der Motivation: extrinsische und intrinsische Motivation.

Wenn du intrinsisch motiviert bist, bewegst du dich, weil dir die Tätigkeit selbst einfach Spaß macht. Du fährst beispielsweise auf Skiern den Berg runter, gehst Kartfahren oder schaust deine Lieblingsserie. Alle diese Dinge haben eins gemeinsam: Sie sind eigentlich total sinnlos, bringen dich keinem Ziel näher – aber sie machen Spaß!

Wenn du es schaffst, mit etwas, das dich intrinsisch motiviert, deinen ganzen Tag zu verbringen und deinen Lebensunterhalt zu verdienen, hast du einen Jackpot gezogen und wie man so schön sagt dein Hobby zum Beruf gemacht.!

Die meisten von uns sind aber – wenn überhaupt – eher extrinsisch motiviert: wir wollen etwas und handeln dementsprechend (oder eben auch nicht). Extrinsische Motivation bedeutet: wir bewegen uns, um ein Ziel zu erreichen.

Und hier fängt das Problem an: Deine Ziele sind oft entweder:

1. Kaum bewusst vorhanden: Du weißt nämlich gar nicht so genau, was du eigentlich willst (dafür aber umso besser, was du nicht willst „wink“-Emoticon ).
Das ist so, als würdest du ins Reisebüro gehen und auf die Frage wo du denn hin möchtest sagen: „Ich will auf keinen Fall nach Paris!“ Am Ende wirst du vielleicht nicht in Paris landen – sondern einfach da bleiben, wo du bist.

2. Können deine Ziele können zwar bewusst vorhanden, aber nicht deine Ziele sein.
Das ist z.B. dann der Fall, wenn dein Partner / deine Partnerin der Meinung ist, dass du abnehmen solltest. Wenn du deinen großen Zeh noch sehen kannst und damit eigentlich zufrieden bist, ist es ebenfalls extrem schwer, sich zu motivieren.

3. Wenn du genau weißt, was du willst, es wirklich dein Ziel ist und du trotzdem nicht motiviert bist, gibt es noch eine dritte Möglichkeit: dein Ziel ist nicht ideal formuliert und geplant.
Dazu ein andermal mehr.

Um extrinsisch motiviert zu sein brauchst du also:

Das „WAS“ – ein klares, eigenes Ziel.

Das „WIE“ – einen möglichst konkreten Plan, wie du es erreichst.

Das „JIPPIEH“ – regelmäßige (am besten tägliche) Erfolge.

Deine Aufgabe jetzt: Überlege dir in Ruhe, WAS genau du willst und dann WIE du dahin kommst. Und denk dran: Wer schreibt, der bleibt!

 

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